Patientenverfügung

Man kann nur verfügen, was man wirklich will. Deshalb also ist Willensbildung die Voraus­setzung für jede Patientenverfügung. Heute – im Vollbesitz meiner Kräfte – kann ich darüber nachdenken und verfügen, wie andere dann über mich entscheiden sollen, wenn ich selbst nicht mehr dazu in der Lage sein werde.

Der mündige Patient entscheidet selbst über medizinische Behandlung. Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht sind Direktiven für das Lebensende, wenn man einer Behandlung nicht mehr selbst zustimmen oder sie verweigern kann.

Selbstbestimmt statt fremdbestimmt

Mit einer Patientenverfügung schützt man Ärzte und Angehörige vor strafrechtlicher Verfolgung, wenn sie eine mögliche Behandlung unterlassen, weil sie den Patienten-Willen befolgen und umsetzen. So lässt man niemanden mit Gewissensentscheidungen alleine und man selbst wird auch nicht wehrlos ertragen müssen, was Dritte empfehlen, nur um deren eigenen Schutz zu gewährleisten.

Durch den Mut, sich heute mit Fragen des eigenen Lebensendes zu beschäftigen, wird man frei, sich unbeschwert neuen Herausforderungen seiner Zukunft zu stellen. mehr …

Dr. Wilhelm Margula

Pflegefall? Nein, danke! Mit der Patientenverfügung selbst entscheiden

Vorsorge ist keine Frage des Alters.
Dieses Buch vermittelt Ihnen das Rüstzeug, Begriffe wie Patientenverfügung , Vorsorgevollmacht , Sachwalterschaft/Erwachsenenvertretung u.ä. zu verstehen. Es gibt Ihnen die richtigen Denkanstöße und hilft Ihnen, die für Sie richtige Entscheidung zu treffen. Denn entscheiden können nur Sie selbst.
Über das mit dem Buch gekoppelte PFLEGEFALLTOOL erhalten Sie die Möglichkeit, erste Maßnahmen zu treffen.

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AKTUELLE BLOGBEITRÄGE

Dr. Margula ist unter anderem bekannt durch: