ANGEHÖRIGEN-COACHING

auch per Telefon oder per Videokonferenz möglich

  • Mentale Unterstützung auch für nicht-pflegende, beruflich geforderte, oder weit entfernt wohnende Angehörige von geriatrischen Patienten
  • Angehörige haben Fragen, manchmal auch Ängste oder Zweifel
  • Angehörige fühlen sich oft hilflos und alleine gelassen oder
  • Angehörige haben ein schlechtes Gewissen gegenüber Eltern

Im begleitenden Angehörigen-Coaching wie auch im komprimierten 1-Tag-Workshop (Mäeutisches Coaching gegen care-Stress) erhalten Sie Erklärungen zum Gesundheitszustand Ihres Angehörigen und mögliche Aussichten aus medizinischer Sicht. Sie bekommen Antworten auf Ihre Fragen, wobei ich persönliche und familiäre Möglichkeiten berücksichtige.

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Dr. Wilhelm Margula

Im Angehörigen-Coaching geht es um Ihren Pflegefall

  • Verhalten, Wesen, Charakter, Empfinden des Patienten
  • seine Krankheit(en) kennen, verstehen und richtig einschätzen
  • Schicksal von Patient und Familie
  • Möglichkeiten (von Pflegestufe bis zu erwartende Entwicklung)
  • Sie bekommen Tipps und Werkzeuge entsprechend Ihrer Möglichkeiten (eigene Familie, Beruf, Pflegegeld etc.);
  • Sie lernen Hilfsmittel kennen, welche die Pflege erleichtern;
  • Sie erfahren was die Zukunft noch bringen kann;
  • Lassen Sie sich helfen eventuelles Fehlverhalten zu korrigieren;
  • Hören Sie von objektiver Seite was Sie alles leisten;
  • Sie brauchen nicht zu leiden (Gewissensbisse, Selbstvorwürfe und/oder Schuldgefühle); kein Gefühl der Hilflosigkeit oder der vermeintlich alleinigen Verantwortlichkeit;
  • Verantwortung teilen bei medizinischen Entscheidungen, wenn der Patient selbst nicht mehr entscheidungsfähig ist (Operation, PEG-Sonde etc.);
  • Manche brauchen später Hilfe, um den erlittenen Verlust zu verarbeiten.

Angehörigen-Coaching für Fragen…

  • zur Therapie: sind wirklich so viele Medikamente nötig? welche Behandlung ist möglich und was ist sinnvoll? PEG-Sonde oder künstliche Beatmung – ja oder nein? Ethikberatung
  • zur Prognose: was ist wahrscheinlich und was ist realistisch?
  • zur Betreuung: z. B. Heimhilfe, 24-h-Betreuung oder Pflegeheim?
  • allgemein
    z.B.: was tun bei Patienten mit Aggressivität, Antriebslosigkeit, Appetitlosigkeit, Starrsinn, Unruhe, Verweigerung von Nahrungsaufnahme, Wandertrieb etc.; Information über Patientenverfügung, Erwachsenenschutzrecht (vormals Sachwalterschaft), Vertretung naher Angehöriger, Vorsorgevollmacht, Zustimmen zu Operation oder Behandlung bei Einwilligungsunfähigen (Besachwalterte) u. v. m.; oder Angehörige suchen Hilfe weil sie selbst “nicht mehr können”.
  • zu Befunden
    Als Gerichtsgutachter muss ich medizinische Ausdrücke und Zusammenhänge so aufbereiten, dass sie Nicht-Mediziner verstehen. Ich mache auch für Sie verständlich, was Befunde sagen.
  • zum diagnostischen Weg
    Welche Leiden oder Beschwerden gehören zu welchem Facharzt? Welche Untersuchungen sollten in welcher Reihenfolge gemacht werden?
  • zum Pflegegeld
    wie erreicht man die höchst-mögliche Pflegestufe? Soll man gegen einen negativen Bescheid klagen?
  • Minimieren der Belastung
    Belastend für den Patient ist auch, ihn wegen einer Blutabnahme zu stechen, oder wenn er von Angehörigen zu einer Untersuchung gebracht werden muss. Beleuchtet man schon im Voraus welche Konsequenzen auf Maßnahmen folgen können, stellt sich in der Geriatrie nicht selten heraus, dass so manche Untersuchung gar nicht gemacht werden muss. Überdiagnostik, Übertherapie und „defensive medicine“ sind hier Schlüsselbegriffe.

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